
Non-Prep Veneers

Non-Prep Veneers in Basel
Kurz erklärt: Non-Prep Veneers
Manchmal braucht es kein Schleifen, keine Betäubung, keinen Bohrer: Non-Prep Veneers sind ultradünne, individuell gefertigte Keramikschalen, die ohne Beschleifen der Zähne aufgeklebt werden. Ideal, wenn Form, Länge oder kleine Lücken optimiert, die Oberfläche aufgefrischt und das Lächeln natürlich verfeinert werden soll – bei maximaler Zahnschonung.
Mögliche Vorteile und Behandlungsziele
Maximal substanzschonend: In der Regel kein Beschleifen, keine Betäubung.
Natürlich & lichtoptisch ideal: Hochästhetische Keramik mit dauerhaftem Glanz.
Reversibel gedacht: Die Zahnsubstanz bleibt erhalten; spätere Alternativen bleiben offen.
Planbar: Mit Mock-up/Smile-Design vorab sichtbar und testbar.
Biokompatibel & farbstabil: Keine Verfärbungen wie bei manchen Kunststoffen, glatte, plaquearme Oberfläche.

Für wen eignen sich Non-Prep Veneers?
Schöne Grundform, aber Wunsch nach Feintuning (Form, Kanten, Symmetrie, kleine Lücken/Diastema).
Schmelzoberfläche intakt (optimale Haftung).
Helle bis mittlere Zahnfarbe – es müssen keine starken Verfärbungen maskiert werden.
Leichte Fehlstellungen (zahnfreundliches „Kaschieren“ möglich).
Wann eher nicht?
Stark verfärbte Zähne, grosse Füllungen/Risse, ausgeprägte Fehlstellungen oder stark nach aussen stehende Zähne – hier sind Prep-Veneers, Teilkronen oder kieferorthopädische Optionen oft geeigneter.
Bruxismus ohne Schutzschiene: erhöhtes Risiko für Abplatzungen.

Materialien & Technik
Ultradünne Keramik (meist Lithiumdisilikat) mit 0.2–0.5 mm Stärke – individuell im Labor geschichtet oder CAD/CAM gefertigt.
Adhäsive Befestigung auf dem Schmelz (optimaler Verbund) – für lange Haltbarkeit und perfekte Randdichte.

Ablauf der Behandlung
Analyse & Smile-Design – Fotos, 3D-Scan, Gesichts-/Lippenanalyse; Definition von Form, Länge, Proportionen.
Mock-up-Anprobe – Ihr neues Lächeln zum Probetragen, ganz ohne Präparation; Anpassungen nach Wunsch.
Herstellung im Labor – hauchdünne Keramiken werden individuell gefertigt.
Eingliederung – schonendes Bonding unter Kofferdam, Präzisionsfinish der Kanten, Glanzpolitur.
Nachsorge – sorgfältige Pflegeinstruktion; bei Knirschen Nachtschiene empfohlen.
Haltbarkeit & Pflege
Bei guter Mundhygiene, regelmässiger Politur und Schienenschutz (bei Knirschen) erreichen Non-Prep Veneers langjährige Stabilität. Typische Komplikationen (selten) sind Kanten-Chipping oder Debonding – meist reparabel. Verfärbungen sind aufgrund der Keramikoberfläche sehr gering.
Kosten und individuelle Planung
Individuell je nach Anzahl, Design und Laboraufwand; transparenter Kostenvoranschlag vorab.
Ästhetische Analyse & Smile-Design: 300–600
Mock-up (pro Kiefer): 300–1'200
Non-Prep Veneer (pro Zahn, inkl. Labor/Bonding): 1’500–2’000
Schiene bei Bruxismus (empfohlen): 350–700
Bei mehreren Zähnen sind Paketpreise möglich; wir planen Form, Farbe und Biss harmonisch als Gesamtbild.
Häufige Fragen
Braucht es wirklich kein Schleifen?
In vielen Fällen nein. Minimalste Kantenkorrekturen können sinnvoll sein, um Übergänge perfekt zu gestalten – die Zahnsubstanz bleibt praktisch vollständig erhalten.
Sehen Non-Prep Veneers „aufgesetzt“ aus?
Nein, wenn Design und Dicke stimmen. Das Mock-up zeigt vorab, wie natürlich das Ergebnis wirkt – erst danach wird final gefertigt.
Halten sie beim Knirschen?
Mit abgestimmtem Design und Nachtschiene sehr gut. Ohne Schiene steigt das Risiko für Mikro-Chipping.
Werden die Zähne empfindlich?
In der Regel nicht, da der Schmelz unberührt bleibt.
Zusammenfassung
Non-Prep Veneers sind die sanfteste Form der ästhetischen Zahnkorrektur: maximal zahnschonend, hochästhetisch und planbar.
Wenn Sie unsicher sind, ob Non-Prep Veneers, klassische Veneers oder eine andere Lösung am besten zu Ihnen passt, beraten wir Sie gerne – persönlich, individuell und mit viel Erfahrung. Gemeinsam finden wir die Versorgung, die funktionell, ästhetisch und langfristig zu Ihnen passt.
Diagnostik und Planung
Vor einer definitiven Versorgung beurteilen wir Restzahnsubstanz, Zahnfleisch, Bisslage, Platzverhältnisse, Ästhetik und Reinigungsfähigkeit. Ziel ist nicht die technisch grösstmögliche Versorgung, sondern eine Lösung, die zur Ausgangslage passt und langfristig kontrollierbar bleibt.
Grenzen, Risiken und Alternativen
Auch gut geplante Restaurationen sind nicht verschleissfrei. Mögliche Themen sind Frakturen, Chipping, Lockerungen, Randkaries, Veränderungen des Zahnfleischs oder ein späterer Reparaturbedarf. Materialwahl, Präparation, Bissgestaltung und regelmässige Kontrollen beeinflussen die Langzeitprognose.
Non-Prep Veneers in Basel: Erfahrung und Einordnung
In der Fachzahnarztpraxis Dr. Gasser in Basel werden rekonstruktive Behandlungen mit Blick auf Funktion, Ästhetik und langfristige Wartbarkeit geplant. Dr. Thomas Gasser ist Fachzahnarzt für Rekonstruktive Zahnmedizin (SSRD) und von der European Prosthodontic Association als Spezialist anerkannt. Digitale Planung und enge Zusammenarbeit mit der Zahntechnik unterstützen eine präzise Umsetzung. Mehr zu Ausbildung und Qualifikation von Dr. Thomas Gasser.
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Je nach Ausgangslage können auch Modellgussprothese, Veneers oder Teleskopprothese relevant sein. Weitere zahnmedizinische Leistungen in Basel finden Sie in der Leistungsübersicht.
Literatur und Leitlinien
PubMed – aktuelle Literaturrecherche zu Non-Prep Veneers
Die Literaturhinweise dienen der fachlichen Einordnung. Welche Erkenntnisse für eine konkrete Behandlung relevant sind, hängt von Diagnose, Ausgangslage und individueller Risikoabwägung ab.

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